Die Aktualität und Schnelllebigkeit des Internets ist ein Privileg, das wir nur all zu gerne nutzen. Bei allen Vorteilen, ist die konkrete Gefahr des Shitstorm aber nicht berechenbar. Einmal Fahrt aufgenommen, bedarf es ausgeklügelten Strategien das Gesicht des Unternehmens zu wahren und die Katastrophe abzuwenden. Analyse-Tools können bei der Prävention und Bewältigung helfen.

Es kann unglaublich schnell gehen und ganz plötzlich sehen sich Unternehmen und Personen im Auge eines Orkans namens Shitstorm. Mal ist es ein Produkt, das für Ärger sorgt, mal eine unbedachte Aussage – es gibt viele Gründe, weshalb es auf den unterschiedlichen Plattformen im Internet zu einer schlagartigen Anhäufung von Erregung und Häme kommen kann. Was als Katalysator dafür diente, kann im Nachhinein oft gar nicht einfach erkannt werden, oft sind es Kleinigkeiten, die den sprichwörtlichen Funken überspringen lassen.

Einzige Lösung: Monitoring

Viel wichtiger als die Frage nach den Auslösern ist in der Akutphase eines solchen Shitstorms aber ohnehin die richtige und vor allem zeitgerechte Reaktion. Nichts tun und sich um nichts kümmern, bis der Sturm vorübergezogen ist, ist nach Ansicht von Experten nur in den seltensten Fällen eine gute Idee. Unabhängig davon, wie man reagiert und ob man zunächst die Entwicklung der ersten Stunden beobachtet: Eine rasche Analyse der Situation ist von großer Bedeutung, um die Lage richtig einschätzen zu können. Unverzichtbar sind dafür Online-Werkzeuge, mit denen die aktuelle Stimmung berücksichtigt wird. Die klassische Medienberichterstattung, wie sie über sogenannte Pressespiegel stattfindet, wird dabei durch das aktuelle Monitoring der unterschiedlichen Kanäle ergänzt. Eine besondere Rolle spielt dabei das Beobachten von Social Media, denn hier manifestiert sich häufig zunächst der Shitstorm, um sich dann auf andere Bereiche wie etwa Printmedien zu übertragen.

Erkennen, analysieren, reagieren: Wer diese Vorgehensweise beherzigt und die richtigen, qualitativ hochwertigen Analyse-Tools einsetztAPA Monitoring, hat deutlich größere Chancen, den Sturm unbeschadet zu überstehen. Eine große Portion Humor kann dabei nicht schaden, wie ein Vortrag von zwei österreichischen Social-Media-Profis bei der Internetmesse „re:publica“ zeigte: Oft nutzen User hierzulande Dialektsprache, um ihrem Unmut Luft zu machen. Die richtige Reaktion: Versuchen, den eigenen Schmäh zu behalten und nicht alles gar so ernst zu sehen.